(29. März 2020) Liebe Eltern und Kinder, Familien und Freunde unserer Kita!

Eigentlich dachten wir, dass vor gerade mal 5 Wochen unsere Kita Kopf stand:
Wir waren nämlich richtig feste am Fasching feiern!
Am Freitag vor Fasching durften alle Kinder in ihren Lieblingskostümen in die Kita kommen.
Es gab an diesem Tag ein tolles Programm: ein leckeres Frühstück stand in den Gruppen bereit, es wurde in den Gruppen gebastelt, in der Turnhalle getanzt und tolle Spiele angeboten und zu Mittag gab es leckere Nudeln und Tomaten-/Bolognese-Soße.
Nachdem wir uns ein bisschen ausgeruht hatten, kamen wir zu einem kleinen Highlight:
In diesem Jahr wollten wir unseren „kleinen“ Faschingsumzug durchs Dorf ein bissel ausdehnen und mehr damit in die Öffentlichkeit gehen.
So wurde im Voraus schon über das Amtsblatt Ort und Zeit angekündigt. Ebenso wurden die Anwohner unserer „Zugstrecke“ eingeladen, uns an ihrem Haus zu empfangen und/oder auch unseren weiteren Umzugsweg zu begleiten.
Wir machten uns mit unserem geschmückten Bollerwagen und vielen lauten „Helau“ auf den Weg. Dieses Jahr hatten wir auch wie bei einem „großen“ Umzug ordentlich Stimmungsmusik dabei. …man konnte uns also weder übersehen noch überhören!
Das Hallo war groß, als an der ersten Straßenkreuzung neben unserer Kita die erste Menschentraube auf uns wartete: alle in Kostümen und Verkleidungen. Das war toll!!
Mit jeder Straßenkreuzung wurden wir mehr und unser Zug länger.
Die Kinder freuten sich sehr als Mamas, Papas, Omas, Opas und Geschwister sich in unsere Zuggruppe einreihten.
Leider ging die Strecke wie im Flug vorbei und wir waren ratzfatz am Weingut der Familie Brutscher im Rosenkränzel angekommen. Wer sich an Eltern und Besuchern bis dahin nicht eingereiht hatte, stand dort und nahm uns herzlich in Empfang.
Wir hatten mit einem Teil der Kinder noch eine kleine Fanfaren-Einlage und einen „Gardetanz“ einstudiert, was uns tosenden Applaus brachte ;-)
Nachdem wir Marco Brutscher zum Geburtstag ein Ständchen gesungen hatten, bekamen wir von unserem Bürgermeister Albert Birkmeyer noch ein Körbchen mit Leckereien, genau wie es beim Faschingsumzug so sein muss.
Zum Abschluss tanzten wir mit den Eltern und allen Anwesenden das Fliegerlied, Rucki-Zucki und den Ententanz.
Langsam und beflügelt löste sich die Menschenmenge auf und man hörte noch für einige Zeit das begeisterte Erzählen und Lachen der Kinder in den Straßen…
Für nächstes Jahr und unseren nächsten Umzug haben wir schon Pläne… lasst euch überraschen ;-)

Und jetzt nochmal zum Einleitungssatz, dass unsere Kita vor 5 Wochen Kopf stand:
Das dachten wir!

…aber dann kam CORONA und hat WIRKLICH alles auf den Kopf gestellt!

Ruckzuck und binnen einem Wochenende wurden die Vorgaben des Landes von Trägerseite und den Leitungen der Kitas der Pfarrgemeinde Hl.Anna für u.a. unsere Kita umgesetzt, Elterninfos geschrieben, viele Mails beantwortet und Dienstpläne geschrieben.
Für unsere Leitung Anja Besenbeck ein wahrlich abenteuerliches Wochenende, was sicher ewig in ihrer Erinnerung bleiben wird.
(Liebe Anja! Ein herzliches Dankeschön von Deinem Team für Deine tägliche Arbeit und Deine Wertschätzung gerade in dieser besonderen und anstrengenden Zeit!!!)
Am 16.3. traf sich das Team der Kita zu einer Lagebesprechung und am 17.3. startete die Notgruppe.
Da mit der Schließung der Einrichtung aber nicht gleich die Dienstpflicht des Personal endet, stand da auf einmal ein große Anzahl an Arbeitsstunden im Raum, die auch mit Arbeit gefüllt werden wollte.
An erster Stelle stand eine Desinfektion und Grundreinigung der Gruppen und Räume.
Nach aktuellem Stand sind die Kinder und Erzieher der Notgruppe in der Sternengruppe, in der Sonnengruppe sind derweil die Tische zusammengestellt um die desinfizierten Spiel- und Konstruktionsmaterialien zu trocknen.
Während ein Teil des Personals umtriebig fernab von den Kindern wäscht, wuselt, putzt und räumt sind die Erzieher der Notgruppe für die anwesenden Kinder der ruhende Pol, die sich mit viel Herzblut Gedanken um die Kinder in der aktuellen Situation macht und bemüht sind, die bisherige „Normalität“ (die jetzt mit Sicherheit viele von Euch/Ihnen und uns zu schätzen gelernt haben) zu erhalten.
So wurden in den letzten beiden Wochen weiterhin tolle Sachen mit den Kindern gemacht, wie das Bemalen von Leinwänden oder Osterlämmchen backen. Aber dazu an anderer Stelle mehr … ;-)

Die Kolleginnen ausserhalb der Notgruppe nutzen derweil auch die Zeit, um Liegengebliebenes der letzten Monate wegzuarbeiten, Elterngespräche vorzubereiten oder auch so unliebsame Dinge zu tun wie den Materialraum aufzuräumen und zu entrümpeln. Und es ist nicht zu glauben, was sich in 20 Jahren so alles ansammeln kann ;-)
Wenn die Kita ihren Betrieb wieder normal aufnimmt, werdet ihr sehen, wie alles wieder blitzt und blinkt und in neuem Schein erstrahlt.

Da wir auch den Kindern und Eltern die gerade zu Hause sind etwas Gutes tun wollen, haben wir uns überlegt ab und an einen Mitmach-Tips für Sie/Euch hier zu veröffentlichen.
Dem Einen oder Anderen gehen vielleicht so langsam die Ideen aus und unsere Mitmach-Tips helfen Euch ein bisschen Abwechslung in euren aktuellen Alltag zu bekommen.
Seid gespannt!!
…und schaut immer mal wieder hier vorbei!

Bleibt gesund!

Das Team der Kita St.Sebastian Roschbach

 

 


 

 

Der Kindergarten ist eine Einrichtung der katholischen Kirchengemeinde St. Sebastian Roschbach.
Das Haus bietet 50 Kindern im Alter von 2 Jahren bis zum Schuleintritt in altersgemischten Gruppen entsprechend den Bedürfnissen Betreuung und Förderung an.


Kindergartenleiterin und Mitarbeiterinnen

Liebe Eltern, liebe Freunde unserer Kita,

wir freuen uns, dass sie sich die Zeit nehmen, unsere Konzeption kennenzulernen.
Sie wurde von den Fachkräften erstellt und ist somit ein Abbild der intensiven Auseinandersetzung mit den pädagogischen Prozesse sowie der Haltung gegenüber den Kindern und deren Familien.

Als Grundlage dienen die Bildungs- und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz.

Die Konzeption ist dazu da, unsere Arbeit für Eltern, Kinder, Träger und Öffentlichkeit transparent zu machen, sowie dem Team Orientierung, Sicherheit und Motivation zu bieten.

Unsere Kita unterstützt und ergänzt die familiäre Erziehung, um beste Entwicklungs- und Bildungschancen für ihr Kind zu erzielen.
Die Kindheit ist eine Zeit von außergewöhnlicher Aufnahmebereitschaft für Umwelt- und Erziehungseinflüsse.
Das Kind kann nur auf seine Umwelt zugehen und lernbereit sein wenn es sich angenommen und geborgen fühlt.
Die Atmosphäre des Vertrauens und der Liebe ist eines der obersten Gebote in unserer Einrichtung.

Ein Kind, das wir ermutigen,
lernt Selbstvertrauen.

Ein Kind, dem wir mit Toleranz begegnen,
lernt Offenheit.

Ein Kind, das Aufrichtigkeit erlebt,
lernt Achtung.

Ein Kind, dem wir Zuneigung schenken,
lernt Freundschaft.

Ein Kind, dem wir Geborgenheit geben,
lernt Vertrauen.

Ein Kind, das geliebt und umarmt wird,
lernt zu lieben und zu umarmen
und die Liebe der Welt zu empfangen.

Wir sind uns bewusst, dass unsere Konzeption auch weiterhin Entwicklungspotential enthält. Leben ist Veränderung. Somit soll und muss sie offen bleiben für Änderungen bezüglich der Bedürfnisse unserer Kinder und der Gesellschaft.

Gemeinsam wollen wir diese Konzeption mit unseren Kindern und deren Eltern leben und sie und uns stetig weiterentwickeln.